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Zahnsteinentfernung

Als Zahnstein bezeichnet man feste Anlagerungen auf dem Zahn, die weder durch Zähneputzen noch mit Hilfe von Mundspüllösungen zu entfernen sind. Zahnstein entsteht durch die Einlagerung von Mineralien in den bakteriellen Zahnbelag (Plaque). Die Mineralien befinden sich im Speichel. Daher bildet sich Zahnstein vorwiegend in der Nähe der Ausführungsgänge der großen Speicheldrüsen, also auf der Innenseite der Unterkieferschneidezähne und auf der Außenseite der Oberkieferseitenzähne (Molaren). Das Verkalken der Plaque benötigt ca. 3 - 7 Tage. Gründliches Entfernen der weichen Beläge kann also der Zahnsteinbildung vorbeugen. Wo keine Plaque ist, kann auch kein Zahnstein entstehen.

Bildet sich Zahnstein, kann dieser vom Patienten nicht mehr selber entfernt werden. Dann ist ein Termin in der Zahnarztpraxis notwendig, bei dem der Zahnstein mit Handinstrumenten oder Ultraschall vom Zahnarzt oder einer zahnmedizinischen Fachassistentin entfernt werden muss.

Einmal im Jahr gehört das Zahnsteinentfernen zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkasse. Sind keine weiteren Leistungen notwendig, außer vielleicht einer eingehenden Untersuchung, entfällt sogar die Praxisgebühr von 10 €. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass das einmalige Entfernen des Zahnsteins pro Jahr bei den meisten Patienten nicht ausreicht, um Zahnfleisch und Zahnhalteapparat (Parodontium) dauerhaft gesund zu erhalten. Daher empfehlen wir zusätzlich zum Zahnsteinentfernen regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung (PZR) durchführen zu lassen. Je nach individueller Ausgangssituation kann diese 2 - 4 mal im Jahr sinnvoll sein.

Das Belassen von Zahnstein kann zu schweren Entzündungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparats (Parodontitis) führen.

 

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